Als Einstimmung auf die Victoria Falls gingen wir auf eine Flussfahrt auf den grossen Sambesi, einer der drei groessten Fluesse Afrikas - sehr breit und mit viel schnell fliessenenden Wasser. Auf dem anderen Flussufer war bereits Sambia zu sehen. Unser Lieblingsvogel, der Kingfisher (bei uns Eisvogel) begleitete uns auch hier auf der Tour, beobachtet vom Fischadler. . Am Ufer tranken Impalas, Gnus und Zebras und mitten auf einer Sandbank drei Flusspferde. Doris entdeckte zu ihrer grossen Freude eine giftige Wasserschlange!
3/12/2008
Ein Leopard hautnah
Wir hatten bei den Safaris vier der sog. Big Five, die drei Vegetarier Elefanten, Bueffel, Flusspferd und die Fleischfresser Loewen sehr oft hautnah erlebt, doch noch nie einen Leoparden. (Wobei wir den Geparden als aehnlich interessant und schoen empfinden und ihn oft gesehen haben.) Unser Ranger glaubte, seine Spuren erkannt zu haben - "tracks of a leopard". Und da kam er aus mannshohem Gras, ein ungeheuer schoenes Tier! Wir konnten ihm anderthalb Stunden folgen und gut beobachten, es war phantastisch.
Im Mokoro durchs Delta
Wie die Menschen schon immer im Einbaum-Kanu, dem Mokoro, durchs Delta fuhren, um Lasten zu transportieren, um zu fischen, um von Dorf zu Dorf zu kommen, haben wir uns auch an drei Tagen in eines dieser Boote gesetzt. Unser Guide hatte vorher gecheckt, dass dieses Wassser frei von Krokodilen und Flusspferden ist ...
3/05/2008
Die beiden Camps im Okavango-Delta: Nxabega und Sandibe
Im Okavango-Delta haben wir Zelten in den beiden CC Africa Camps gewohnt, mitten in der Wildnis und ohne jegliche Zaeune. In der Dunkelheit durften wir uns nur in Begleitung von Rangern auf dem Camp bewegen, weil wir inmitten der Regionen sind, die den Tieren gehoeren. Elefanten und vor allem Flusspferde bewegen sich dort selbstverstaendlich, das Bruellen der Loewen ist gut zu hoeren und einmal haben die Hyaenen nachts sogar die Kueche des Camps ueberfallen und alles Fleisch geraeubert.
Die Camp-Rituale sind wirklich sehr schoen: Jeden Abend am Ende einer Safarifahrt ein Sun-Downer - fuer uns gegen die Maleria natuerlich Gin Tonic. Einmal zu aller Ueberraschung sogar mitten im Delta-Wasser, natuerlich bei einem ungeheuerr malerischen, schon fast kitschigen Sonnenuntergang. Safaris bieten neben Landschaften und Tieren auch sehr besondnere Lunch- und Dinner-Erlebnisse, wir haben trotz Yoga und Schwimmen beide je 2 Kilo zugenommen...
3/01/2008
Die Okawango-Wasser-Landschaften hautnah
Das Wasser in diesem riesigen Fluss-Delta, das wir eine gute halbe Stunde ueberflogen, ist mal 20, 30, 40 cm tief, mal ein, zwei Meter tief. Es sind riesige und sehr unterschiedliche Gras- und Schilf-Landschaften, auf sog. Inseln leben die Tiere, wachsen grosse Baeume und sind die wenigen Camps. Die Wege fuer die Allrad-Fahrzeuge fuehren denn auch sehr oft einfach durch das flache Wasser. In einigen Monaten ist das Wasser versickert und im Juni und Juli kommten neue, rieisige Wassermengen aus Angola. Aktuell kam das Wasser durch fruehere lokale Regenfaelle.
Okavango-Delta: Der Blick ueber diese Wasser-Landschaften
Von Maun, einer kleinen Stadt in Botswana, fliegen wir mit dem "Busch-Flugzeug" ins Okawango-Delta - und bestaunen diese Wasser-, Fluss-, Sumpf-Landschaften von oben.
Unglaublich - bis zum Horizont Wasser in unterschiedlichen Formen, zwischendurch kleine und groesereInseln, meist mit Palmen bewachsen. Die Busch-Piloten fliegen natuerlich ohne GPS nach Kompass und Sicht und wir landen mitten in der Wildnis auf einem sog. Air-Strip. Vorher muss diese Piste gesichert, d.h. die Tiere - die sich dort gerne aufhalten - vertrieben werden.
Der Okawango-Fluss, der riesige Wassermassen aus Angola bringt, hat ein riesiges Fluss-Delta, das in der Erde versickert und nicht in ein Meer muendet. Aus der Luft ist diese besondere Landschaft atemberaubend schoen und gewaltig: Alles ist gruen, wir haben noch nie so viele unterschiedliche Gruen-Farben gesehen. Die Tiere haben also viel zu fressen und ueberall zu trinken - das Gegenteil dessen, was wir sonst in Afrika erlebten.
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