5/14/2008

In den Norden Indiens mit dem Zug











Wer Indien wirklich kennenlernen will, solte mit dem Zug oder dem Bus fahren. Wir haben uns für die softe Lösung entschieden, den Zug nach Norden - alerdings mit reservierten Sitzplätzen und sogar Full-Service wie Zug-Frühstück, natürlich alles typisch indisch. Und der Blick aus dem Zug zeigte uns die sehr ländliche Landschaft: Zuckerrohrfelder, dazwischen immer wieder Backstein-Fabrikationen - und Türme von Kuhdung, der hier als Brennstoff für das offenene Feuer geneutzt wird.
Auf den Bahnhöfen ersetzen Kofferträger (mit den Reisegepäck auf dem Kopf) die Trollies.

Qutb Minar in Delhi

Der Qutb Minar Komplex in Delhi wurde 1193 von dem Begründer des Sultanats von Delhi zur Feier des Sieges der Muslims gegen das letzte Hindu-Königreich errichtet.
Der 73 m hohe Turm ist das größte Minarett Indiens. Die Moschee trägt den Namen "Macht des Islam". In die dicken Steinmauern sind Koranverse gemeißelt.
Die alten Bauwerke sind wunderschön und sehr beeindruckend, auch wenn der Anlass der Errichtung dieser Anlage heute sicherlich nicht mehr als "politisch korrekt" angesehen wird.
















Foto-Szenen in Delhi

Das älteste Hotel der Stadt, ein ehemaliger Palast, war unser Hotel-Domizil. Allerdings hatten bis auf vier Zimmer die anderen Räume keine klassischen Fenster, nur Milchglas und sie waren nicht zu öffnen - es waren die privaten Räume des Mahardaschas.



Unten rechts: Zum Frühlingsanfang in Inden, dem Holi-Day, werden alle mit Farbe besprüht, gespritzt, überschüttet - Farbe als Zeichen für den blühenden Frühling.


Foto oben: Wir haben fast nur wunderschöne alte Tempel gesehen und die neuen waren dagegen sehr einfach gebaut - bis auf einen ganz besonderen, sehr grossen Tempel in Delhi: Erst vor fünf Jahren erbaut und auf einem riesigen Gelände eine komplette Tempelanlage, alles aus Marmor und wunderschöne künstlerische und handwerkliche Arbeiten (im Temepl selbst war fotografieren verboten) - eine neue Pilgerstätte für die Hindus.

Unten rechts:Ueberall wird Wasser, natürlich Leitungswasser dekoriert mit Zitronen oder anderen Früchten angeboten - für Europäer ungeniessbar und führt sofort zur "indischen Krankheit", Durchfall.






Das India Gate, der offizielle Triumphbogen und Gedenkstätte der Inder, aber noch erbaut von der britischen Besatzungsmacht . In den Stein eingraviert sind die Namen von über 90.000 im Weltkrieg gefallenen indischen Soldaten.

Das Red Fort in Delhi


























Das imposante Red Fort, das im 17. Jahrhundert von den Mogulherrschern zur Abwehr von Feinden errichtet wurde, ragt mehr als 30 m zwischen Old und New Delhi in die Höhe. Im Inneren des Forts befinden sich etliche Gebäude und ein wunderschöner Park mit Wasseranlagen. Am schönsten ist die Perlen-Moschee aus weissem Marmor mit farbigen Intarsien und die Badehäuser des Harems.

Wirklich interessante und gute Menschen - die Sikhs


Beim Besuch des Tempels haben wir natürlich eine ähnliche Kopfbedeckung wie die Sikhs aufgesetzt.









Nicht nur beim Tempel der Sikhs - auch in der Stadt, im Hotel, beim Roten Fort, beim Taxifahren haben wir immer wieder besondere Menschen getroffen - Sikhs, die wunderbar höflich und hilfsbereit sind.

5/06/2008

Der marmorne Sikh-Tempel in Delhi



Die Sikhs sind an Turban - und Dolch! - natürlich immer sofort zu erkennen. Sie haben sehr eherne Grundsätze des Lebens (wie Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, kein Alkohol, täglich was Gutes tun, Gleichberechtigung der Geschlechter) und scheinen sehr starke Persönlichkeiten zu sein. Es heisst, sie dürften trotz der grossen Sicherheitsbestimmungen ihren Dolch mit ins Flugzeug nehmen. Wir haben bei der Besichtigung des Tempels auch eine turban-ähnliche Kopfbedeckung aufsetzen dürfen.






















































5/04/2008

Delhi: Die grosse Moschee











































Die Jama Masjid Moschee in Old Delhi ist die größte Moschee Indiens. Sie wurde bereits 1644 von Shah Jahan erbaut und der Innenhof fasst mehrere Tausend Menschen.
Bevor die Moslems ihre Moschee betreten, waschen sie sich draussen sehr gründlich - incl. Zähneputzen. Und beten dann oft sehr inbrünstig.
Der grosse Platz ist auch ein besonderer Treffpunkt, vor allem für Männer, aber auch für Familien und viele, viele Kinder (die sich sogleich neugierig und interessiert um Doris scharten).