5/15/2008

Am Fuße des Himalaya...


Im Vorgebirge des riesigen Himalaya-Massivs gibt es Hunderte von Bergen, die zwischen 2.000 und 4.004 m hoch sind, auf denen wunderschöne kleine Tempel liegen.



Man kann zu diesen grossartigen Aussichtsplätzen zu Fuss hochwandern oder mit einem indischen Pony hochreiten. Es lohnt sich immer, denn oben erwarten einen farbenfrohe Tempel, fröhliche Priester und Pilger und grossartige Aussichten auf die Schneegipfel.


Die Hill-Station Mussorie






Mussorie ist eine kleine Stadt nördlich von Delhi, die sich in 2.000m Höhe auf einem zerklüfteten Bergkamm erstreckt.Sie wurde als "Hill Station" im 19. Jahrhundert von einem britischen Abeteuer gegründet und wurde schnell zu einem beliebten Ferienort in den früher Engländer und heute Inder der Hitze der großen Städte entfliehen. Sie hat einen morbiden Charme und eine alte Flaniermeile auf der heute uralte Riskschas fahren und die Einheimischen sich als Bergführer oder Träger für Trekkingtouren anbieten.




Das Schönste an Mussorie ist aber der Blick auf die umliegenden Bergdörfer, die wilde Landschaft mit Flüssen und Reisterrassen ringsum und bei gutem Wetter der Blick auf die schneebedeckten Berge des Himallaya.


Abends am Ganga: Wir pilgern mit!



Wir haben jeder einen Blumenkorb mit guten Wünschen für usnere Töchter und unseren Familien und Freunde gesetzt - und der Ganges trug si fort und sie wurden Wirklichkeit.



Überall Familien und Gruppen, die ihre guten Wünsche über Blumen in den heiligen Fluß geben - dazu eine kurze Zeremonie mit Wasser und Kerzen anzünden.



Für die einen heiligen Männer, für die anderen Bettel-Mönche
, die nur beten und meditieren und von milden Gaben Anderer (und der Ashrams) leben, sind inmitten der bürgerlichen Hindu-Pilger.






Ab 18 Uhr wird es dunkel und hunderte, ja tausende von Hindu-Pilgern sind täglich abends am Ganges - ein herrliches Bild von
geschmückten menschen, die ihre Blumen in den Ganges setzen, einen Schluck Ganga Wasser trinken und ein Bad nehmen - die Hindu-Frauen natürlich in ihrem Sari.






Der Ganges






Klaus ging gleich an zwei Tagen frühmorgens bei Sonnenaufgang in den heiligen Fluss.



PS. Der Ganges hat übrigens ein sehr starke Strömung, deshalb sind am Ufer die Gitter. Wäre ja auch paradox, wenn Pilger beim Sünden lassen den Tod im heiligen Flussa erleiden.

5/14/2008

Erste Station: Haridwar am Ganges

Der Ganges, die Inder nennen ihn Ganga, ist eine der grossen Pilgerstätten der Hindus: Einmal im Leben im Ganges baden, ein Schluck Ganga trinken (und noch mehr Ganga-Wasser im Kanister mit nach Hause nehmen!), damit werden alle Sünden bereinigt. Wir hstten das Glück, in einem kleinen, sehr persönlichen Hotel direkt am Fluss zu sein - mit direkten Ganga-Zugang. Und es gab hindu-mässig natürlich nur vegetarisches Essen, keinen Alkohol, keine Zigaretten.
Hier kann man durchaus länger als nur ein paar Tage sein, die Stimmung am Fluss ist phantastisch, auch wenn in den Gassen viel verkäuferischer Trubel herrscht.













Sonnenaufgang ist etwa 6.30 Uhr - auch dann sind erste Pilger bereits am Fluss und trinken und baden. Der Tempel hoch auf dem berg liegt oberhalb unseres Hotels (siehe oberste Foto).

In den Norden Indiens mit dem Zug











Wer Indien wirklich kennenlernen will, solte mit dem Zug oder dem Bus fahren. Wir haben uns für die softe Lösung entschieden, den Zug nach Norden - alerdings mit reservierten Sitzplätzen und sogar Full-Service wie Zug-Frühstück, natürlich alles typisch indisch. Und der Blick aus dem Zug zeigte uns die sehr ländliche Landschaft: Zuckerrohrfelder, dazwischen immer wieder Backstein-Fabrikationen - und Türme von Kuhdung, der hier als Brennstoff für das offenene Feuer geneutzt wird.
Auf den Bahnhöfen ersetzen Kofferträger (mit den Reisegepäck auf dem Kopf) die Trollies.

Qutb Minar in Delhi

Der Qutb Minar Komplex in Delhi wurde 1193 von dem Begründer des Sultanats von Delhi zur Feier des Sieges der Muslims gegen das letzte Hindu-Königreich errichtet.
Der 73 m hohe Turm ist das größte Minarett Indiens. Die Moschee trägt den Namen "Macht des Islam". In die dicken Steinmauern sind Koranverse gemeißelt.
Die alten Bauwerke sind wunderschön und sehr beeindruckend, auch wenn der Anlass der Errichtung dieser Anlage heute sicherlich nicht mehr als "politisch korrekt" angesehen wird.