
8/04/2008
zu Fuß in den Grand Canyon
Trotz Juli-Hitze wollten wir es wissen und sind am frühen Morgen aufgebrochen um den Grand Canyon hinunterzuwandern. Wir hatten uns den Kaibab-Trail am South-Rim ausgesucht, der rund 8.000 feet (ca. 2.100 m hoch liegt und hinter zur Phantom Ranch führt, die im Tal des Canyons am Colorado-River liegt. Um dort zu übernachten oder hin und zurück zu wandern, braucht man zwei Tage, also wollten wir zumindest weit genug wandern, um die Ranch und den Fluss zu sehen. Wir starteten mit einer kleinen Gruppe, die von einer Rangerin über steile Serpentinenweg bis zu einem grandiosen Aussichtspunkt geführt wurde. Obwohl wir bei kühlem Wind gestartet waren, wurde es schnell sehr heiss und am späten Vormittag waren es bereits über 40 Grad, aber wir sind zu zweit immer tiefer ins Tal gewandert bis wir die Ranch und den reissenden Fluß und die gigantische, rote Canyon-Schlucht von unten sehen konnten. Wir waren zwar total groggy, aber der Blick war atemberaubend und überwältigend! der steile Aufstieg dauert zwar dreimal so lange wie der Abstieg, aber es war die Anstrengung wert!


8/03/2008
Atemlos im Grand Canyon
Obwohl Doris lang in USA gelebt hat, hatte sie nie Arizona und New Mexico gesehen und es war ihr großer Wunsch einmal den gigantischen Grand Canyon zu sehen. Obwohl fast jeder die Fotos und Filme über diese dramatische Schlucht gesehen hat, kann man sich die Wirkung nicht vorstellen, die sie hat, wenn man vor Ort in sie hineinblickt. Schon die Fahrt dorthin durch die Wüstengebiete von Arizona war großartig und einem stockt der Atem von diesem ehrfurchtgebietenden, faszinierenden Naturwunder. Man kann sich einfach nicht satt sehen und so sind wir im heissen Juli vier Tage und drei Nächte im Nationalpark und eine zusätzliche Nacht in Cameron geblieben, um diese phantastischen Farben, die majestätischen Felsformationen und Flussläufe zu jeder Tageszeit bei immer anderem Licht zu sehen und zu durchwandern. Ein unglaubliches Erlebnis.....






8/01/2008
Auf der alten Route 66
Lieber Rolf, dir müssen die Ohren geklungen haben, denn wir haben deine Songs mindestens fünfzig Mal auf voller Lautstärke gehört und mitgesungen: Der Klassiker Live, mußte noch mal sein: Route 66, von Kalifornien nach New Mexico. Übernachtung im Motel in Kingman, voller Harley Davidson Fahrer aus aller Welt. Wir hatten natürlich das Zimmer, in dem Bobby Troup (der Songwriter, der Route 66 komponiert hat) gewohnt hat....Im Cabrio durch die Wüste
Henry, das wird dir gefallen: Start unserer Fahrt mit Ziel Grand Canyon in Arizona, ist Los Angeles, Ende Juli, bei 35 Grad im Schatten. Bei der Thrifty-Autovermietung (besonders günstig...) schlägt ein schräg aussehender Angestellter, der behauptet früher für den Geheimdienst in Deutschland gearbeitet zu haben und fließend Deutsch spricht, Klaus vor, ein Cabrio zu mieten. Die gibt's im Super-Sonderangebot, der Hof steht voll,in allen Farben, denn alle Amis wollen natürlich Coupés mit Air-Condition. Ich erhebe Einspruch- vergebens. Der Thrifty-Geheimagent schlägt Klaus eine geheime Route vor und nach einer Stunde befinden wir uns in einer wunderbaren Wüste, nahe der Mojave, natürlich mit runtergeklapptem Dach. Die Landschaft ist grandios, verschiedenfarbiger Sand (Painted Desert), terrakottafarbene Berge, Kakteen und mittendrin endlose Highways. Ich verbrauche den letzten Rest unseres Sun-Blockers aus Australien (SPF 50), der bei der sengenden Wüsten-Sonne und dem warmen Wind wie Butter schmilzt und trage meinen dicksten Tropenhut. Am Straßenrand liegt ein toter Koyote, in der Sonne zeigt das Autothermometer die Maximaltemperatur von 50 Grad Celsius. Ein wirklich einmaliges Erlebnis....






... von Doris






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