8/07/2008

Santas Fe: Hier könnten wir einige Wochen verbringen ...













... denn das Städtchen ist interessant (die Adobi-Bauten fast überall in der Stadt, viele Künstler, grosses Kultur-Angebot), abwechslunsgreich (multi-kulti live: Indianer, Mexikaner, Amerikaner, Europäer) und auch amüsant (z.B. der herrliche und der schreckliche Kitsch)und die Umgebung, die Landschaften, die Natur und nicht zuletzt das warme Klima einfach nur eines : Wunderbar!

Wanderung im Box Canyon: Wilde Natur!


Früh morgens, wenn es och nicht so warm ist, wandern wir los - zuerst an den grossen Felsen vorbei, durch Kiefern- und Eichen-Wäldchen in den Box-Canyon. Einer der vielen Wege, die die naturliebende Malerin auch gern und oft ging. Im überwiegend ausgetrockneten Fluss ab und an kleine Bäche, vor allem aber immer wieder grosse, heruntergestürzte Steinfelsen und grosse, umgestürzte Bäume.












Wir trafen bei unserer Wanderung nur einen einzigen Menschen - Natur pur.






Die Grösse, die Höhe des Canyons ist
am besten im Vergleich zu uns kleinen Menschen zu sehen: Phantastische, wilde, unberührte Natur Herrlich!



Nach einigen Stunden: Das Ende des Canyons, das Ende der Wanderung -nun geht's zurück




Die neuen Ghost Rancher: Die Presbyterianer




Der frühere Besitzer der Ghost Ranch hat das riesige Grundstück (wohl gegen den Willen der Malerin) an eine US-Kirche, die Presbyterianer, gegeben - weil er wollte, dass es einerseits als Einheit erhalten bleibt und andererseits keinen kommerziellen Zielen untergeordnet sein soll. Die grosse US-Kirche (ca. 3 Mio Mitglieder), die als reformiert und liberal gilt, hat die Ranch zu einem Seminar- und Fortbildungszentrum ausgebaut. Die Themenpalette ist breit, von Mal- und Töpfer-Kursen bis hin zu Seminaren über Literatur und Schreiben, von Ärchäologie bis zu religiösen und politischen Themen. Aktuell gab es ein größes Friedens-Seminar, an dem auch die Führungspersönlichkeiten der Kirche aktiv teilnehmen. Und ein klares Bekenntnis, dass die USA den Iran nicht angreifen soll. Dass der jetzige und zukünftige US-Präsident im Nahen Osten - auch gegen den Willen Israels - eine neue Friedenspolitik starten soll. Seminar Archäologie
Der Mal-Kurs - natürlich mit O'Keefe-Themen
Peace-Lyrik aus dem Friedens-Workshop

Die Ghost Ranch in New Mexico

Die amerikanische Malerin Georgia O'Keefe ist eine Frau, die mich immer fasziniert hat: Ihre ungeheure Kreativität, ihr ungewöhnliches Leben, ihre abstrakten Gemälde. Ganz besonders interessant ist ihre Zeit in New Mexico gewesen, wo sie u.a. lange auf der "Ghost Ranch" in der Nähe von Abiquiu im Norden von New Mexico gelebt hat.






Das riesige Gebiet dieser Ranch, die in einer der schönsten Naturlandschaften ("Leuchtende Felsen") der Welt liegt, war früher von Navajo-Apaches bewohnt und wurde im 18. Jahrhundert vom König von Spanien einem frühen Siedler überschrieben. Später war als die Ranch längst verlassen war und einem Amerikaner gehörte, kaufte Georgia O'Keefe, die von der Schönheit des Landes überwältigt war,dort ein Haus und hat dort hunderte von Bildern gemalt.



Das Ansel-Adams-Foto nimmt Doris mit nach Hamburg


Inzwischen ist die Ranch (nicht das Haus von O'Keefe) in eine Stiftung übergegangen, die dort interssante Kurse abhält ("Peace Weeks"). Wir haben ein Wochenende auf der Ranmch verbracht. Da alles ausgebucht war, mußten wir in einer kleinen Bude (mit einem großartigen Blick!) wohnen, die sonst als Jugendlager genutzt wird, ohne Bad, heiss und ohne jeden Komfort, aber die grandiose alte Ranch und die atemberaubend schöne Landschaft waren phantastisch. Doris

Links: Die Region, die Landschaft,, die Natur ist top, atemberaubend schön und wild.

´Rechts: Die Unterkunft sehr, sehr einfach ...

8/05/2008

Cameron Trading Post

Zwischen dem Grand Canyon und Flagstaff liegt ein verschlafener Ort namens Cameron in dem uns Indianer auf einer Tankstelle ein Hotel empfohlen haben, das von dort ansässigen Indianern geführt wird und boomt: Die Cameron Trading Post. 1911 wurde an diesem Ort die kleine Tauschbörse errichtet, in der die Navajo und Hopi Indianer aus dieser Gegend Wolle, Decken und Tiere gegen andere Waren tauschten. Heute steht neben dem kleinen alten Gebäude ein großes Hotel mit einem Restaurant schönen Geschäften in dem nur American Indians arbeiten und in dem wir mit viel Glück spät abends noch ein Zimmer bekommen haben und super gut geschlafen haben.