8/18/2008

Im Cloisters in New York


Nur wenige New York Besucher kennen es und trotzdem ist es mit Abstand einer der schönsten Orte der Stadt: The Cloisters, ein besonders ungewöhnliches Museum, dass aus Architketurfragmenten mittelalterlicher europäischer Klöster im Fort Tryon Park in Norden manhattan auf einem Hügel am Hudson River steht. Sarah hat es sofort zu ihrem "Lieblingsort" in New York erklärt . Ich selber bin, als in noch in New York gelebt habe auch immer wieder für einen halben Tag dorthin gefahren, wenn mir die Stadt zu laut und zu eng war, denn hier kann man wunderbar entspannen.

Zu der wunderschönen Anlage gehören mehrere Kreuzgänge, Gewölbe, Arkaden, Portale, Brunnen und ein mittelalterlicher Garten. Finanziert wurde der aufwendige Gebäudekomplax aus Originalteilen, die aus Frankreich, Spanien und Deutschland nach Amerika verschifft wurden, von den schwerstreichen Kapitalisten John D. Rockefeller, der auch den Park in dem es steht gestiftet hat und die Wälder auf der anderen Flussseite gekauft hat und zu einem Naturschutzgebiet erklären ließ um einen freien Blick in die Natur zu haben.

8/17/2008

Zweimal Jazz in Manhattan: Toll im "Birdland", weniger gut im "Blue Note"

Frisch in New York angekommen, nachgeschaut, wer in den legendären Jazzlokalen spielt. Henk Jones feierte seinen 90. (!!) im "Birdland" - gleich ein guter NY-Einstieg. Und neben seinem brillianten Gast-Gitarristen Russel Malone kam ein überraschender, nicht angekündigter Geburtstags-Gast: Der legendäre Saxophonist Joe Lowano - umwerfend.
Der Laden war ausverkauft, wir bekamen mit Reservierung eines Menüs zwei Stunden vor Beginn an der Bar einen guten Platz - nahe bei der Band. Und Hank Jones mit seinen 90 spielte auf dem Flügel phantastisch, die beiden Gast-Slosten waren brilliant.
Und in unserem Apartment gab es auch noch eine CD mit Lowano und Hank - gleich auf den Lapotop überspielt.
P.S. Hatten im Birdland keine Kamera mit, ein Gast namens Sub - der aus New Orleans in NY urlaubte - schoss diese Fotos. Thanks - wonderful pictures (and he has the copyrights on these photes und we use them only private !).










Um es vorweg zu sagen: Der Besuch im "Blue Note" war nix - zu früh gefreut!! -Hatte gelesen, dass Herbie Hancock just auf dem Newport Jazz Festival (nördlich von NY) aufgetreten war und las dann die Anzeige des legendären Jazzlokals "Blue Note": The Latin Side of Herbie Hancock. Nichts wie hin, hatten teure Karten bestellt, sogar unsere New Yorker Freunde und Töchter eingeladen - das Lokal war brechend voll, wir hatten keine reservierten Plätze (was wir dachten) und sassen ganz hinten und sahen nichts. Dann eine Band des Clubs - die Herbie-Hancock-Kompositionen latin-mäßig interpretierte ... allerdings mit einem sehr starken Bongo-Trommler als Gast !

Zurück in unserem Apartment legte ich gleich die letzte Hancock -CD auf, preisgekrönt : "River" ! Not so bad, better than the "Blue Note"- Club...
P.S. Später bemerkten wir, dass diese Umsetzungen a la Tribute to ...
in vielen Jazz- und Rock-Lokalen zelebriert wird, einfach um mit grossen Musiker-Namen und einer wenig bekannten Band den Laden voll zu kriegen. Das Publikum im "Blue Note" waren denn auch keine Jazz-Kenner - Gäste, ganz im Gegenteil.




Unser Domizil in der Lower East Side


Wir hatten über Doris NYer Freunde ein 3-Zimmer-Apartment in der Lower East Side, genauer in der Grand Street (die schnurstracks zum Broadway führt) für uns vier gemietet - und hatten bereits einen "Vormieter", die schwarze Katze Lola. Rundherum war viel zu sehen: Ein szeniges Viertel einerseits, andererseits noch sehr tradionell durch z. B. orthodoxe Juden. Und next door China-Town und Little Italy und einige Schritte weiter SoHo. Wir gingen also viel zu Fuss - und zurück in der Wohnung war natürlich Relaxen angesagt, eine Kleinigkeit essen, was trinken - unser "Zuhause in New York". Besser und angenehmer und privater und preisgünstiger als ein Hotel, war eine gute Lösung.



Wenn wir in unserem NYer Domzil waren, gab es (neben Essen & Trinken) zwei Möglichkeiten der besonderen Beschäftigung: Auf dem Laptop schreiben oder die Katze streicheln - schöne Abwechslung, und beide Möglichkeiten waren immer voll ausgebucht...



Die wichtigste Bewohnerin in unserem Dimizil, die pechschwarze Katze
Lola - hier an ihrem beiden Liebslingsorten: In der Badewanne (!!) und auf dem roten Sofa. (Nachts wollte sie auch manchmal an ihren dritten Lieblingsort, unser Bett, das haben wir "leider" nicht zugelassen...)

Endlich: Wiedersehen mit Jana und Sarah in New York!

Sieben Monate und 10 Tage sind seit unserer Abreise vergangen: Endlich ist der große Tag da und am 10. August, spät abends können wir unsere Töchter auf dem JFK Airport in die Arme schließen. Alle sind ein bißchen aufgeregt und Jana und Sarah ein bißchen erschöpft vom Flug, aber alle sind glücklich und freuen sich auf zehn wunderbare Tage in New York.
Doris




Das erste Frühstück auf unserem Balkon in der Lower Eastside


Picknick im Central-Park

Future Art ? Oder die ewigen Fragen des Lebens ...

... oder aktuell zu unserer Weltreise: Klaus möchte als nächstes in Südamerika neben den drei grossen Metropolen vier besondere Regionen wie Amazonas, Patagonien/Feuerland, die Anden und die Galapagos-Inseln erleben. Und Doris sind noch einmal siebzehn weitere Stationen in den nächsten Wochen zuviel...
Also: What should I do? Where should I go? (Das Werk fanden wir im Atelier von Antje Manser.)



Eine Frage ist allerdings schon beantwortet: Am 14.12. fliegen wir mittags von Santiago de Chile über Zürich mit Swiss Air nach Hamburg zurück und kommen am 15.12. gegen 14.10 Uhr an!

8/08/2008

Plaza Blanca und die weisse Dar al Isalam Moschee

Wir hörten auf der Ghost Ranch von einer besonderen Region, wo Felsen und Sand und eine Moschee, alles im  Weiss sei ...

... wir fanden nach einigen Umwegen diese weissen Felsen, den weissen Sand -  ein herrlicher Ort, ein sehr meditativer Platz - und die Moschee - eine Ausbildungsstätte - wird von einem Europäer, einem Belgier geleitet.














8/07/2008

Santa Fe: Zu Gast bei der deutschen Künstlerin Antje Manser


Wir haben das Zusammensein mit Antje Manser in ihrem Haus und an verschiedenen Plätzen in Santa Fe - vor allem der Museums Plaza sowie ein Abendessen mit ihren Freunden - sehr genossen. Antje lebt im Sommer in Santa Fe und im Winter im Oman (wo sie demnächst wieder eine grosse Austellung hat). Und reist gern. Und malt und kreiiert noch lieber und intensiver und sehr stark - aktuell abstrakt und neuartige Multimedia-Formate.
Hier ein abstraktes Hinterglas-Motiv, typisch für die Künstlerin.