10/22/2008

Cusco, die alte Hauptstadt des Inkareiches

Cusco (auf Quechua "Nabel der Welt") war einst die Hauptstadt des gewaltigen Inca-Reiches und liegt 3.340 m hoch in einem Tal in den peruanischen Anden. Wir beide haben zuerst in der Höhe nach Luft gejapst und ein Sauerstoff aus der Flasche getankt, denn man muss sich erst daran gewöhnen, dass die Luft in dieser Höhe viel weniger Sauerstoff enthält. Aber die schönste Sadt Perus hat für alles entschädigt. Wir haben in einem alten Prachtbau aus der Kolonialzeit gewohnt und beeindruckende archäologische Bauten aus der Inca-Zeit gesehen.












In Lima/Peru

Lima, eine Stadt mit mehr als 8 Millionen Einwohnern hat viele Gesichter: Eine Altstadt mit kolonialen Prachtbauten, eine große Neustadt mit modernen, Banken und den VIllen der Reichen, große Armultsviertel am Stadtrand in denen dieMenschen unter einfachsten Bedingungen leben, einen Strand mit einigen eleganten Hotels und angesagten Restaurants und jede Menge archäologische Stätten. Da wir nur zwei Tage in Lima verbracht haben, haben wir uns für die Altstadt und "Panchakarmac", eine alte Inkastadt entschieden.















Pachacamac und die Balestas-Inseln
Etwa eine Stunde südlich des Stadtzentrums vom Lima, direkt an der Panamericana, liegen die Ruinen des ehemaligen Tempelbezirks von Pachacamac. Auf einem künstlichen Hügel stehen die Überreste der etwa 80 m hohen mit seinen zahlreichen Räumen, Höfen und Wasserbecken.



Die schönsten Leguane






Charles Darwin berichtete, dass es, als er die Galapagos Insel zum ersten Mal betrat, von Leguanen nur so wimmelte, so dass er kaum sein Zelt aufbauen konnte. Heute sind sie nur noch auf der Isla Santa Cruz und Isla Fernadina so zahlreich zu finden, aber auf den anderen Inseln haben wir auch einzelne Prachtexemplare aufgespuert, die aussehen als stammten sie aus einer anderen Zeit.















Während der Paarungszeit kann man die bunten Maennchen manchmal beim Buhlen mit heftigem Kopfnicken beobachten. Ein Männchen, mit besonders auffälligen Farben hat grössere Chancen und dadurch mehr Nachkommen.








10/20/2008

Die Insel Seymour

Der letzte Tag auf den Galapagos-Inseln war wohl der stärkste Tag, allerdings auch ein langer, anstrengender 12-Stunden Tag. Morgens um fünf Uhr aufstehen, lange Fahrt vom Süden zu zwei Inseln im Norden - doch beide ungewöhnlich interessant, aufregend. Auf der größeren Insel Seymour haben wir viele Seelöwen mit ihren Jungen und noch mehr Leguane gesehen - erstmals auch eine große Vogelkolonie, auch von den Fregattenvögeln. Wir konnten uns direkt zwischen den Vögeln und ihren Nestern mit Eiern und Jungen bewegen, ganz langsam und sehr vorsichtig auf dem Pfad. Selbst im Flug zeigt das Männchen allen Weibchen, was er hat und kann.
Das Männchen zeigt seinem Weibchen seine ganze Schönheit und Stärke.
Ein Nesthocker - aber schon bald flügge


Das Meer in seiner ganzen Schönheit - und im Vordergrund mal Leguane oder Seelöwen

Schnorcheln - und der Seelöwe macht mit, das Tier unter Wasser um einen herum schwimmen, tänzeln sehen - das ist schon aufregend.

Die kleine Insel Plaza

Die zweite Insel, Isla Plaza, ist die kleinste, natürlich unbewohnt von Menschen, aber in ungewöhnlich bunten Farben - und mit viel Seelöwen-Nachwuchs. Die Tiere wieder ohne jede Scheu, es gibt ja keine Feinde.

Baby-Boom bei den Seelöwen: Wir konnten Mutter und Babies sehr nahe beobachten und beim Säugen erleben




Insel-Wandern macht hungrig: Lunch auf dem Boot



Alles blüht in den Farbe rot, gelb, grün und orange









Der Leguan bei seiner Lieblingsspeise: Kaktus fressen.


Ein Paar : Links das Männchen, der sich um das Weibchen bemüht