9/12/2008

San Jose: Tag des Kindes, katholisch - und Farbe, Ochsen, Masken

Dieser junge Musiker, ein Indio und Trompeter einer der typischen traditionellen Musikkapellen, führten uns zum Kinderfest - am Tag des Kindes, natürlich ein katholisches Fest.




Die Kinder, angezogen wie
Jesulein ...


Bildersprachen an den Basaaren, egal ob für Pharmazeutika oder Brot oder Slips ...

... und für Masken, die bei den Festen eine grosse Rolle neben der Musik spielen.
! Masken im Park des Marktplatzes - mal als Sitzbank, mal als Papierkorb


Die tradionellen Ochsenkarren, bunt bemalt - wie auch die Häuser

Ein Schmetterling namens Doris

Als im Regenwald der tägliche tosende Regen einsetzt, bringen wir uns in einem nahe gelegenen Museum in Trockenheit. Dort gibt es in großen Freiluftgehegen Tausende von farbenprächtigen Schmetterlingen, Vögeln, Fröschen und Schlangen zu beobachten.
Besonders faszinierend sind die vielen farbenprächtigen Kolibris, knallrote, kleine Erdbeerfrösche, die einen ungeheuren Lärm machen und ein exotischer Schmetterling namens Doris...
Tucans mit farbigen Schnäbeln



Kolibris lieben Zuckerwasser


Helliconius doris viridis

Pura Vida - Lebensfreude pur


"Pura vida" ist das Lebensmotto der Ticos, der Einwohner Costa Rica. Es bedeutet so viel das "pralle Leben" oder einfach "Lebensfreude" und die spürt man überall im Land. Auch wenn das Durchschnittseinkommen nur 350 Dollar beträgt, geht es den Menschen hier gut. Sie sind zufrieden und sie genießen, was das Land in Hülle und Fülle zu bieten hat: Den besten Kaffee (und natürlich auch Kaffeelikör) der Welt, eine einzigartige Flora und Fauna, ein herrliches Klima, fruchtbare Böden und die Lebenslust der pazifistischen Ticos. Costa Rica war das erste Land Amerikas, das seine Armee abgeschaffft hat und mit dem Geld Schulen und Krankenhäuser gebaut hat.
Die Ticos lachen und scherzen gern, freuen sich über die Touristen, denen sie stolz ihr Land zeigen können und die Männer sind hier noch gerne ein bißchen Machos, machen überall Musik und schwingen noch Macheten...

Im Regenwald

Corcovado heißt der größte und schönste Regenwald in Costa Rica, der einem mit seinen unbeschreiblich schönen, exotischen Bäumen und Pflanzen - und Tierwelt wirklich den Atem verschlägt. Millionen großer und kleiner Frösche, Heuschrecken, Aras, Tucans und Affen veranstalten ein wunderbares Konzert, in der Ferne grollt ein Gewitter und das Krachen eines morscher, herunterfallendes Astes verursacht das Kreischen großer Papagaeien. Man weiß nicht, was man zuerst bestaunen soll, die sattgrünen, riesigen Pflanzen, die exotischen Blüten aus denen bunte Kolibris den Nektar saugen, die farbenprächtigen Vögel und Schmetterlinge, die kleinen Affen, die großen Leguane oder die winzigen, knallroten Erdbeerfrösche. Grandios auch die tosenden Wasserfälle und der Anblick eines seltenen Faultiers.






Pinkfarbene Calla




Ein seltener Anblick: Ein großes faultier hangelt sich von Ast zu Ast.

Die riesigen Blätter des wilden Rhabarbers wurden früher als Regenschirme genutzt.

Der aktive Vulkan Poas

An unserem zweiten Tag in Costa Rica haben wir eine Wanderung auf den aktiven Vulkan Poas gemacht, der uns mit einer dampfenden und leicht faulig riechenden Schwefelwolke begrüßt hat.
Der brodelnde und dampfende, türkisfarbene Kratersee, der in 2700 m Höhe liegt, hat einen Durchmesser von 1,5 km und eine Temperatur von ca. 70 Grad. Bei der letzten Eruption, die allerdings eine Weile zurückliegt, hat er eine 8 km hohe Aschesäule in die Luft geschleudert



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Auf einer Finca in Costa Rica

Die ersten drei Nächte in Costa Rica haben wir auf der schönen alten "Finca Rosa Blanca", in der Nähe von San Jose, verbracht, die früher eine große Kaffeefarm war.
Erstklassiger Kaffee ist eines der wichtigsten Exportprodukte des kleinen mittelamerikanischen Landes, das im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama grenzt und etwa so groß wie die Schweiz ist. Das ganze Jahr über herrscht hier ein tropisches Klima meist mit täglichen sehr starken Gewittern und prasselnden Regenfällen, der alles üppig gedeihen lassen. In den ersten Naechten haben wir uns nachts ziemlich erschrocken, wenn der Donner so laut ueber uns grollte, jetzt koennen wir aber gut dabei schlafen.









9/03/2008

Weiter nach Costa Rica und Sued-Amerika

Am Freitag (5.9.) sehr frueh (6..oo am !) fliegen wir von New York City weiter nach Costa Rica in Mittel-Amerika, wo wir zwei Wochen verbringen (Regenwald, Nationalpark Manuel Antonio, Beach)und dann geht es nach Sued-Amerika.

Die jetzigen Ziel-Regionen und Timings in Südamerika, ein Mix zwischen Abenteuer und ruhigen Phasen:

19.09. Ecuador-Tour "Panamericana"
8.10. Galapagos
15.10. Lima, Cuzco, Urubamatal (Peru)
22.10. Refugio Amazonas / Puero Maldonada
27.10. Titicacasee (u.a. Sonneninsel)
6.11. Pantanal: Amazonas-Tour
12.11. Sao Paulo, Brasilien (Hochzeit von Wolf Dammann und Teresa!)
17.11. Rio de Janeiro, Buzios
27.11. Buenos Aires, Argentinien
1.12. Feuerland / Ushuaia
4.12. El Califate (u.a. Perito Moreno Gletscher)
7.12. Torres del Paine Nationalpark, (Chile)
11.12. Santiago de Chile
14.12. Rückflug über Zürich mit Swiss nach Hamburg,
Ankunft 15.12. um 14.10 Uhr
Wir sind meist online erreichbar, im Zweifel weiss
Robert Werner, 089 - 710 34 191, email Robert-Werner@t-online.de,
wo wir stecken.